woanders rummutieren.

Vorhin habe ich alle Postings von hier nach wr.ong.li kopiert. Neuer Kram kommt also ab jetzt immer dort.

Falls ihr einen RSS-Reader benutzt, solltet ihr ab jetzt diesem Feed folgen. Sofern euch nur die Filme interessieren: nehmt den hier.
Der ehemalige Twitter-Sammelaccount @ong___li nennt sich jetzt @wr___ong, sofern ihr dem schon folgt müsst ihr nix weiter machen.

Bitte gehen Sie weiter, es gibt hier nichts mehr (neues) zu sehen.

(Irgendwann demnächst werde ich das ganze Ding hier auch löschen.)

Deadpool (2016)

Wade Winston Wilson (filmtechnisch bekannt aus dem unterdurchschnittlichen X-Men Origins: Wolverine) findet heraus, dass er ziemlich fiesen Krebs hat und lässt sich zu einer Behandlung überreden, die ihm Superkräfte verleihen soll. Praktischerweise bekommt er ziemlich coole Selbstheilungskräfte, unpraktischerweise sieht er ab jetzt am ganzen Körper aus wie eine runzlige Fleischkartoffel.

Da ihn ein Typ namens „Ajax“ (der irgendwie aussieht wie der Schauspieler von Victor aus Wolverine (ist er aber nicht, ich hab nachgeschaut)) im Zuge der Behandlung gefoltert hat will er sich rächen. Ersterer schnappt sich dann Wades Freundin und ab da geht die Party so richtig los.

Vermutlich wird Deadpool mein Film des Jahres 2016 werden. Es ist alles drin was man sich erhoffen konnte und ich hab schon lange nicht mehr so viel bei einem Film gelacht.
Alles passt (soweit ich das als kaum-Comic-Leser einschätzen kann) perfekt.
Die beiden X-Men (Colossus + Negasonic Teenage Warhead) waren jetzt nicht uuuuuunbedingt nötig, aber schon irgendwie lustig und vermutlich mit zukünftigen Marvel-Filmen im Hinterkopf nicht zu vermeiden.

Falls ihr jetzt noch unsicher sein solltet: schaut euch den Red Band Trailer an, dann sollte sich das erledigt haben.

Und wie immer bei Marvel gilt: Beim Abspann sitzen bleiben. Falls ihr die Szene danach nicht zuordnen könnt → Ferris macht blau.

Fazit: yarp!

Alien (1979)

Wir haben 2122 und die USCSS Nostromo ist mit dem Bauch voll Weltraum-Erz auf dem Heimweg zur Erde, die Crew komplett im Tiefschlaf.
Dann fängt der Bordcomputer ein unbekanntes Signal auf, ändert den Kurs und weckt die Besatzung. Das Signal führt sie zu einem Planeten (oder so), auf dem sie ein außerirdisches Raumschiff finden.

Am Ende hat so ziemlich jeder schon mal das Alien irgendwo gesehen und weiß, wer Ellen Ripley ist. Also ist man in der Regel eh schon vorgespoilert, selbst wenn man den Film zum ersten Mal schaut. Trotzdem fühlt es sich auch nach dem x-ten Mal ziemlich gruselig an, wenn Ellen durch die Luke klettert und

Wenn man mal versucht, den Klassiker-Faktor und das Wissen aus den folgenden Filmen weg zu denken, dann bleibt ein ungewohnt langsam (so schön!) erzählter SciFi-Horror übrig, der es mit wirklich wenig Firlefanz schafft, mich auch drölfzig Jahre später noch zu begeistern.

Außerdem spielt Sigourney mit. Schon allein das sollte als Grund reichen.

Fazit: yarp!

The Last Witch Hunter (2015)

Es war einmal vor echt langer Zeit, da gab es ganz viele böse Hexen und die hatten eine Königin und der olle Kaulder (jaja) hat sie bekämpft. Dann hat er die Königin mit seinem brennenden Schwert (jaja…) erstochen. Dummerweise hat sie ihn noch mal schnell unsterblich gemacht verflucht.
Dann passiert lange Zeit nix interessantes. Die Hexen werden friedlich und arbeiten in Bars oder an jeder x-beliebigen Internetprovider-Hotline.
Und dann stirbt jemand. Hui, Überraschung!

Selbst Vin und Rose können den Film nicht mehr retten. Und keine Ahnung, wie sie Michael und Elijah dazu überreden konnten.

Kennt ihr Underworld? Stellt euch einfach vor, alle Drehbuchschreiber dieser garstigen Filmreihe hätten sich kollektiv für eine komplett andere Handlung entschieden. Dann wäre der nächste Underworld-Film vermutlich genau so geworden.

btw: wusstet ihr, dass es dieses Jahr einen neuen Underworld-Film geben wird? Ha! Jahaha!
Schlimm, oder?

Fazit: narp!

James Bond 007: Spectre (2015)

Es ist kurz nach Skyfall, James ist immer noch im Eimer und muss sich diesmal mit (wer hätte es gedacht) Spectre herum schlagen. Außerdem noch mit Hans Landa und James Moriarty.
Nebenbei macht er auch noch diverse Gebäude, Fahrzeuge und Personen platt. Kennt man ja schon.

Der Intro-Song ist verdammt fürchterlich und die Autokorrektur hat eben nicht ohne Grund „Dong“ vorgeschlagen. Ganz schlimm.
Aber immerhin sieht man dazu nackte Frauen und Tentakel – das gleicht so ziemlich alles wieder aus (solange man zusätzlich den Ton aus macht).

Ich mag die neuen Bonds und der hier ist tatsächlich ziemlich brauchbar. Nix wirklich krasses, nix wirklich überraschendes, aber echt brauchbar.
Erwähnte ich bereits die Brauchbarkeit?

Nix was man im Kino sehen müsste, aber sehr – obacht – brauchbar für einen gemütlichen Abend daheim.

Und ich mag Moneypenny.

Fazit: yarp!

Star Wars VII – Das Erwachen der Macht (2015)

Luke versteckt sich, Leia, Han und Chewie sind alt geworden und die Überreste des Imperiums haben sich zu etwas namens „Erste Ordnung“ zusammengeklumpt. Außerdem gibt es den großen Bruder (oder Schwester) des Todessterns (oder Todessternin), einen Darth Vader (oder Vaderin) 2.0 und einen nervigen Fußball (oder Fußbällin) aus Metall (oder Metalli…. Warum redest du nur pausenlos über Frauen, Stan?).

Nicht falsch verstehen: Der Film ist das Beste, was sie mMn machen konnten. (Alternativ zu „noch besser machen aber dafür Oldschool-Fans verlieren“ oder „JAR JAR BINKS LEBT!“).
Es fühlt sich an als hätten Sie Szenen aus den vorherigen 6 Filmen neu aufgenommen und zu einer komplett anderen Handlung verklöppelt.
Aber es ist großartig.
Alle alten Helden zusammen mit den neuen und das frische Blut in den Reihen der Ersten Ordnung/Sith/whatever taugt auch was (die Rede von General Hux! Yay!).
Außerdem die coolsten 3D-Effekte seit den Resident Evil Filmen (ja, wirklich).

Lohnt sich absolut, auch wenn er sich ein wenig wie ein Intro zu den nächsten beiden Teilen anfühlt (macht ja nix).

Fazit: yarp!

Premium Rush (2012)

Ein Fahrradkurier-Adrenalin-Junkie soll irgendwas irgendwohin liefern und selbstverständlich läuft alles nicht wie geplant.

Aber mal ehrlich: Die Story  ist komplett nebensächlich, weil solche Filme schaut man doch nicht wegen der Story. Echt nicht. Gar nicht.
Optisch sehr cool und mit viel Hochgeschwindigkeits-Firlefanz durch New York (glaube ich).
Reicht mir völlig.

Geht gut unter Stoff, da versucht man erst gar nicht groß der Story zu folgen.
Sofern ihr diesen Film erfolgreich beim ersten Date einbauen könnt, könnt (ja, könnt könnt. mein Thesaurus hat Schnupfen) ihr die Person fast schon heiraten.

Popcorn und Gummis nicht vergessen!

Fazit: yarp!

Ant-Man (2015)

Wissenschaftler erfindet Schrumpf-Anzug, will ihn nicht als Waffe nutzen lassen, verlässt für Jahre die eigene Firma, kommt wieder, sein Arschloch-Kollege hat das Ding fast nachgebaut, Einbrecher soll die Welt retten, bla.

Ich hatte echt ziemlich große Hoffnungen aber naja. So richtig enttäuscht wurde ich nicht, aber das ganze Ding fühlt sich an wie eine zu lang geratene Serienepisode.
Paul Rudd (Scott Lang/Ant-Man) fand ich ziemlich gut, die Gangster-Typen die ihm helfen auch aber das wars auch schon.
Verdammt Schade.

Trotzdem nur ein meh. Schadet nicht, ihn mal gesehen zu haben. Aber einmal reicht dann auch.

Fazit: meh.

Terminator: Genisys (2015)

Also erst ist man in der Zukunft und schaut zu, wie sie Skynet zerstören. Aber Skynet is total schlau und dann sind wir auch schon in der Vergangenheit. Dann von da aus ein bisschen weiter in die Zukunft gesprungen und zack Finale. Und dafür brauchen sie tatsächlich rund zwei Stunden.

Ich kann mich nicht erinnern jemals einen Film mit noch mehr Logikfehlern gesehen zu haben. Und das obwohl ich die Resident Evil-Filme liebe.

Handlungs-technisch passiert im Prinzip nix, was man nicht auch schon in den Trailern gesehen hat. Und selbst die einzige ansatzweise spannende Schrägstrich überraschende Wendung war da mit drin!

Was für Deppen!

Fazit: narp!

Mission: Impossible – Rogue Nation (2015)

Irgendwie hab ich grad keine Lust die Zusammenfassung zu schreiben, aber hilft ja nix:

Ein Ex-MI6-Agent ist der Boss vom SYNDIKAT und ja, irgendwie musste ich das groß schreiben.
Na auf jeden Fall führt der Typ Böses im Schilde und am Anfang versteht man (ich) auch nicht so richtig, was denn nun überhaupt sein Problem ist. Aber dann macht alles ein bisschen mehr Sinn und dann gibt es da noch diese sexy Doppelagentin und jetzt schaut euch doch bitte die Actionsequenzen an weil Mission Impossible is doch eigentlich wie Porn: niemand schaut sich das ernsthaft wegen der STORY (wie man sieht musste ich auch das groß schreiben) an.

Es gibt eine sehr nette Motorradverfolgungsjagd und unter Wasser sind sie auch und das am Anfang mit dem Flugzeug war auch cool.

Die Charaktere sind so platt, sie hätten groß (!) „JETZT IN 2D!“ auf die Kinoplakate drucken müssen. Ehrlich, das geht gar nicht. Selbst in Mad Mission hatten die mehr Tiefe! Und einen Transformermodellhubschrauber!

Wenn man sich vorher schön die Birne zu knallt vergehen die 2 Stunden 11 quasi wie im Flug und ab und zu kann man leise grunzen. Zu mehr reicht es nicht – hatte ich aber auch nicht wirklich erwartet.

btw: Meine Fresse ist Tom Cruise gealtert! Und ich dachte immer, der sieht mit 90 noch aus wie in Hot Shots!

Fazit: meh.

Ausgestorbene tischtennisspielende Laufvögel welche durch eine Veränderung des Erbgutes zu Untoten wurden. Und unprofessionelle Filmbewertungen.